Katharina

Trawny

"„Bier vor Vier, das lob ich mir!“"
Die Ästhetik der Belanglosigkeit

„Wo hört denn bitte Belanglosigkeit auf und wo fängt sie überhaupt an?“ - Gute Frage.
Die Suche nach Inspiration und Neuem gestaltet sich momentan als schwierig und der Druck etwas Weltbewegendes schaffen zu wollen wird immer größer. Aber ist das am Ende nicht alles total belanglos? Und wäre das dann schlimm?
In Zeiten, in denen der Alltag meistens langweilig oder belastend ist muss man neue Wege finden, um diesem zu entfliehen. Durch das Fehlen von neuem Input und Erlebnissen ist man fast gezwungen, das Interesse im Kleinen zu finden. Quasi die Ästhetik der Belanglosigkeit.
Die Belanglosigkeit ist allgegenwärtig und doch passiert sie so unterbewusst. Und um ihr ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken habe ich ein ganzes Buch dazu gestaltet.
Ein Buch, in dem die unterschiedlichsten Menschen sich mit ihrer eigenen alltäglichen Belanglosigkeit auseinandersetzen und diese Gedanken und Anekdoten teilen. Ein Buch, in dem ich mich fotografisch dem Thema nähere und meine alltägliche Ästhetik der Belanglosigkeit darstelle. Ein Buch, das das Ziel verfolgt die Wahrnehmung der Leser:innen auf das Umfeld zu sensibilisieren. Ein Buch, das die Facettenvielfalt eines einzigen Begriffs abzubilden versucht.
Hauptsächlich aber ein Buch, das uns allen einen Schubs gibt die Augen offen zu halten und seinen eigenen Umgang mit der Belanglosigkeit zu finden.

Typografie
Fotografie
Prof. Burkard Vetter
Prof. Dr. Christoph Schaden
Prof. Oliver Kussinger
Touch um weitere Bilder zu sehen.